Sind Sie ein Bier-Experte?

Bierquiz

 

Ein Wochenende für zwei Personen im ersten Bier- und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach in Neureichenau – das ist der Hauptpreis des Gewinnspiels, das die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung durchführt. Rund 50.000 Flaschen des hellen Bocks „Dahoam" füllen die beiden Brauereien Karmeliten und Wittmann ab, jeder Kronkorken ist dabei nummeriert.


Der Hauptpreis fällt auf den Kronkorken mit der Nummer 1516, der Zahl des Jahres, in dem das Reinheitsgebot erlassen wurde. Weitere bierige Überraschungen warten auf diejenigen, die die Kronkorken mit den Endziffern 1516 haben, also 11516, 21516, 31516 und 41516. Ebenso die Korken mit den Ziffern 15161 bis 15169. „Dahoam" gibt es ab März als Viererträger im Handel und als Sixpack bei unserer Mediengruppe. Wer einen Gewinner-Korken findet, bringt ihn zum Leserservice des Straubinger Tagblatts am Ludwigsplatz in Straubing.

 

>> Vier Wochen lang hatten die Leser unseres Onlineportals auch die Chance auf den Hauptgewinn. Mit unserem Bierquiz  (siehe unten) haben wir drei Gewinner gezogen. Die Preisträger können jeweils das Verlagsbier probieren und nehmen mit den zugehörigen Kronkorken an der Hauptverlosung teil. Die Gewinner des Online-Bierquizes werden telefonisch benachrichtigt.<<

1. Was ist ein Pfiff?

  • Die Sperrstunde in einem Wirtshaus                                           M
  • Ein Spritzer Bier aus dem Zapfhahn                                             O
  • Ein Fetzen-Rausch                                                                           P

2. Wieviel Zentiliter enthält ein Liter Bier?

  • 10                                                                                                       U
  • 100                                                                                                     R
  • 1000                                                                                                   N

3. Was macht die Bläschen im Bier?

  • Stickstoff                                                                                           E
  • Kohlenmonoxid                                                                               O
  • Kohlendioxid                                                                                    P

4. Welches Wort bezeichnet keinen Liter Bier?

  • Mass                                                                                                  I
  • Maß                                                                                                   E
  • Maaß                                                                                                 T

5. Was ist kein Bestandteil eines bayerischen Bieres?

  • Hopfen                                                                                               V
  • Malz                                                                                                    L
  • Rübenzucker                                                                                     S

QUIZ-Auflösung

1. Ein Spritzer aus dem Zapfhahn

2. 100 

3. Kohlendioxid

4. Maaß
5. Rübenzucker

 

Die Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht ergeben das Lösungswort: PROST

Sonderedition

Karmeliten Brauerei Straubing, Wittmann-Brauerei Landshut und die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung präsentieren eine Sonderedition zum Jubiläum des Reinheitsgebots. (Hier geht's zum Artikel über die Bierpräsentation im Verlagshaus)

 

Es gibt über eine Million Möglichkeiten, Bier nach dem bayerischen Reinheitsgebot zu brauen: 40 Malzsorten, 170 verschiedene Hopfensorten, 200 Hefestämme, dazu unterschiedliches Brauwasser und mehrere Maischeverfahren. Die Vielfalt macht die bayerische Braukunst so besonders. Wie fein die Geschmacksunterschiede bei ein und derselben Biersorte sein können, zeigen die Karmeliten Brauerei in Straubing und die Landshuter Brauerei Wittmann in einer Gemeinschaftsaktion. „Dahoam" heißt der helle Bock, den beide Brauereien – in unterschiedlicher Rezeptur – als Sonderedition zum großen Jubiläum „500 Jahre bayerisches Reinheitsgebot" vorstellen. „Dahoam" geht ab Anfang März in den Handel.

Hopfengestopft: der Karmeliten-Bock

Die Macher des Bieres

„Der Bierfreund soll innerhalb eines Biertyps die fein nuancierten Geschmacksunterschiede entdecken und erleben, die die individuellen Rezepturen ermöglichen", sagt Christoph Kämpf, Geschäftsführer der Karmeliten Brauerei in Straubing. Der helle Bock ist bereits eingebraut und reift derzeit zwölf Wochen lang bei null Grad. Wasser, untergärige Hefe, Gerstenmalz und Caramellmalz hat Braumeister Thomas Eichenseher verwendet, die feinen Aromen liefern die Hopfensorten Hallertauler Perle, Hallertauer Hersbrucker und Hallertauer Select. Besonderheit: Das Straubinger „Dahoam" wurde hopfengestopft, das heißt, ein Teil des Hopfens kommt erst nach der Hauptgärung in den Lagertank. So werden kaum Bitterstoffe aus dem Hopfen gewonnen, sondern vor allem Aromen. Der Karmeliten-Bock hat eine Stammwürze von 16 Prozent, einen Alkoholgehalt von 6,9 Vol. %.

Pilsner Brauart: der Wittmann-Bock

Die Macher des Bieres

Die Landshuter Brauerei Wittmann hat einen sehr hellen Bock nach „Pilsner Brauart" eingebraut und anschließend für mehrere Monate im dunklen, kalten Lagerkeller reifen lassen. Verwendet wurde das Wasser aus dem brauereieigenen, artesischen Mineralbrunnen mit 80 Metern Tiefe, ausschließlich helles Gerstenmalz und traditionelle Hallertauer Hopfensorten (Magnum, Tradition, Hallertauer Mittelfrüh). Das Bockbier hat eine Stammwürze von 16,7 % und einen Alkoholgehalt von 7,2 Vol.%. „Der hohe Vergärungsgrad führt zu einem sehr schlanken Bockbier mit elegantem Geschmack, der zum Weitertrinken anregt", erklärt Wittmann-Juniorchef Adrian Kell. Wie Braumeister Winfried Pikal ergänzt, führen die Kombination der verschiedenen Hopfensorten zu einer fein eingebundenen Bittere und die sehr späte Aromahopfengabe im Sudhaus zu einem angenehm ausgeprägten Hopfenaroma.

Wie wird Bier eigentlich gebraut?

  • Durch Mälzung wird gekeimtes und getrocknetes Getreide (meist Gerste, auch Weizen oder Roggen) zu Malz gemacht. 
  • Das Braumalz wird zu Beginn des Brauprozesses in der Schrotmühle gemahlen. Anschließend wird das Malzschrot im Maischbottich mit Wasser zur sogenannten Maische vermischt und danach auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. Enzyme, die in den Malzkörnern enthalten sind, wandeln die wasserunlösliche Stärke des Getreides in löslichen Malzzucker um.
  • Beim Läutern werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt. Die Brauer sprechen vom Treber, das sind vor allem die Hüllen der Getreidekörner, und der Würze, in der alle löslichen Stoffe des Malzkornes enthalten sind. Die Würze mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen gelangt in die Würzepfanne.
  • Der flüssigen Würze wird dann der Hopfen zugegeben, dann wird sie etwa eine Stunde gekocht. Je mehr Hopfen der Brauer zugibt, desto hopfenbetonter, also herber, schmeckt später das fertige Bier. Es werden je nach Biertyp Aroma- oder Bitterhopfen eingesetzt.
  • Nachdem die Würze heruntergekühlt ist, wird die Hefe hinzugegeben. Die Gärung beginnt. Die Hefe wandelt den in der Würze gelösten Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol um.
  • Dann beginnen Reifung und Lagerung: Dabei rundet sich der Geschmack des Bieres ab. Kohlensäure wird gebunden, was dem Bier seine Spritzigkeit gibt.

Das Verlagsbier "Dahoam" gibt es im handlichen Sechser-Tragerl.

Verlagsbier im Sechsertragerl