Gegen Missbrauch von Alkohol

Die deutsche Brauwirtschaft hat ein großes Interesse daran, dass Bier verantwortungs- und situationsgerecht genossen wird. Deshalb bringt sie sich mit ein, einen verantwortungsbewussten Umgang mit alkoholhaltigen Getränken zu fördern. Denn nur ein breites Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken, die dauerhafte Förderung der Eigenverantwortung sowie die Kompetenz des Verbrauchers, mit den mit Alkohol verbundenen Risiken adäquat umgehen zu können, werden Missbrauch dauerhaft verhindern können.

 

Dialogbereitschaft zeigen die deutschen Brauer in und mit ihrem Engagement gegen den Missbrauch von Bier, bei dem sie andere einladen, sich hieran zu beteiligen und somit eine gemeinsame Intensivierung der Aufklärungs- und Präventionsbemühungen voranzutreiben.

 

Mit der Dachkampagne „Bier bewusst genießen" bekennt sich die Branche optisch zur verantwortungsvollen Herstellung und einem ebensolchen Vertrieb von Bier. Viele Brauereien setzen das Logo auf ihren Flaschen und Verpackungen ein. Es ziert Plakate, Flyer, Unternehmensbroschüren sowie Internetpräsenzen.

 

Mit der Jugendschutzkampagne „Bier? Sorry. Erst ab 16", die Teil der Dachkampagne ist, soll vor allem Verkaufspersonal sensibilisiert werden. Mit Plakaten, Aufklebern und digitalisierten Schulungsmodulen unterstützen die Brauer den Einzelhandel bei der Einhaltung der bestehenden Gesetze. Aufklärung und Überzeugungsarbeit stehen dabei im Vordergrund, um dem Vollzugsdefizit im Jugendschutz aktiv zu begegnen.

 

Mit der Fahrsicherheitskampagne „Don't drink and drive" senden die deutschen Brauer gemeinsam mit anderen Branchen bereits seit Anfang der 1990er Jahre klare Botschaften gegen Alkohol am Steuer aus. Die Kampagne für Punktnüchternheit im Straßenverkehr richtet sich vor allem an jugendliche Fahranfänger. Die Webpräsenz enthält in der Sprache der Jugend Informationen. Sogenannte Party-Patrols klären in Diskotheken mit Fahrsimulatoren über die Folgen von Alkohol am Steuer auf und halten dadurch eine junge Zielgruppe von einem möglichen Missbrauch ab.

 

Quelle: Bayerischer Brauerbund